Friday, 17 October 2008

Die Dunkle Seite der Physik

Da ich durch die Alumnitagung des EK sowie die noch bevorstehende Neuseelandreise (über die ich selbstverständlich noch einen Blogeintrag schreiben werde) diesen Herbst Vorlesungen, Übungen und Prüfungen an der Uni verpasse, habe ich dieses Semester bewusst solche Kurse belegt, deren Inhalt mich nicht besonders reizt, aber trotzdem wichtig und sinnvoll zu lernen ist: Elektronik, Messtechnik, Programmieren, mathematische Methoden. [Siehe Titel.] Nicht, dass ich mich falsch ausdrücke: Im Grunde finde ich diese Fächer schon interessant, aber sehr trocken und auch mühsam zu lernen. Seit letztem Jahr steht Statistik übrigens nicht mehr auf dieser grauen Liste; nicht zuletzt dank meinem guten Lehrer Kimmo Vehkalahti. Ich hoffe, das hört meine Mama gerne!


Einen Nachteil hat die Sache: Zum ersten Mal, seit ich an der Uni studiere, habe ich Schwierigkeiten, mich zum Lernen zu motivieren... Aufgaben werden so lange aufgeschoben, bis es nicht mehr geht. Zum Glück klappt diese Methode überraschend gut, auch wenn sie vielleicht nicht den maximalen Lernerfolg verspricht.


Jaja, die Prokrastination: mein schlimmester Feind, aber vielleicht auch gar kein so schlechter Freund von mir. Denn während ich die eigentliche Arbeit meide, erledige ich alles Mögliche andere; zum Teil auch Dinge, die thematisch im Grunde in mein Studium fallen. Akademische Prokrastination also auch als Motor. Noch etwas ist interessant: während ich "alltägliche" Aufgaben wie Rechenübungen meide wie den Teufel, gehe ich größere und wichtigere Projekte wie Referate und Aufsätze heutzutage viel zielstrebiger an als noch vor einem Jahr.


Die Photos zeigen meinen Heimatstadtteil Munkkivuori und das angrenzende Munkkiniemi, wie sie zur Zeit aussehen. Nur das Wetter ist mies: seit gestern N i e s e l r e g e n.

3 comments:

Stefan Richter said...

Jetzt sollten die Photos per Klick auch wieder in groß zu sehen sein! Bei mir funktioniert es zumindest.

- S

Brauel in Ulaya said...

Die Bilder sind auch in der List zu öffnen, was endlich wieder erlaubt, die ganze Schönheit zu genießen.

Du fährst also nach Mittelerde?
Ich empfehle dir hierzu die Glossen und Beobachtungen von Anke "Richter" (!). Sie hat Donnerstag eine Rubrik auf der Wahrheit-Seite:
Aktuell: http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/neues-aus-neuseeland-bei-den-heissen-huendinnen/?type=98

und dann natürlich:
http://www.taz.de/1/archiv/detailsuche/?tx_hptazsearch_pi1[search_term]=Anke+Richter&tx_hptazsearch_pi1[ressort]=Wahrheit&tx_hptazsearch_pi1[start_day]=1&tx_hptazsearch_pi1[start_month]=2&tx_hptazsearch_pi1[start_year]=2007&tx_hptazsearch_pi1[end_day]=31&tx_hptazsearch_pi1[end_month]=10&tx_hptazsearch_pi1[end_year]=2008

Bin schon gespannt auf deine Reisetagebuch aus NZ! JDM

Stefan Richter said...

Danke für die Links, habe die Glossen im Inlandflugterminal des Flughafens Auckland gelesen. Sehr kurzweilig! Bin gerade in Christchurch, welches nach Anke Richter (Hehe!) ein konservatives Nest von Rednecks ist. Politisch vielleicht hässlich, optisch aber sehr schön hier! Das Wetter ist auch klasse; strahlender Sonnenschein und um die 25 Grad. Leider sind auch die UV-Werte nicht ohne!

Stefan