Saturday, 16 February 2008

Gratwanderung

Besonders freitags abends balanciere ich emotional oft auf einem schmalen Grat zwischen Euphorie und Depression: Ein leichter Stups in die eine oder in die andere Richtung genügt, und der Abend ist gemacht oder gelaufen.
Nach der wöchentlichen Bandprobe überlegen wir vier oft zusammen, wie wir den Abend verbringen sollen. Für mich ist diese Frage aufgrund des oben Genannten sehr entscheidend. Möglichkeiten, den Anfang des Wochenendes anzutreten, gibt es wie Löcher in meinen Socken.


30 Sekunden Belichtungszeit: 15 sitzen, aufstehen, 15 stehen.

Der gestrige Freitag war sehr gelungen, obwohl Joona nicht zur Probe konnte uns Stephu lieber was Anderes machen wollte, so dass nur Torsti und ich zu zweit neue Stücke geübt haben. Später kam Timo Schadt (gegen 22 Uhr), sehr viel später (nach 01 Uhr) auch noch Samira und Mafu zu uns. War ein nettes Gesitze in meinem Zimmer. Ich wurde von Samira zu einem spontanen klassischen Konzert genötigt. Danach wollte sie mich auch noch singen hören. Der Text und die Akkorde von Disarm (Smashing Pumpkins) waren gerade noch so im Gedächtnis. Als Torsti schließlich aufstand, seine Gitarre holte und wir zusammen unser Stück Putkiremontti zum Besten gaben (ich spielend und singend, er spielend) bekam ich richtig Lust, mal wieder mit Coeurage auf der Bühne zu stehen.

5 comments:

Stefan Richter said...

Ach ja, zum Foto:

Das ist ziemlich genau ein Jahr alt - das Zimmer sieht jetzt etwas anders und vor allem viel ordentlicher aus. :D

Stephu said...

oh ja, wieder auf die bühne! leider hab ich bis mitte märz kaum zeit zum proben. :( nächsten freitag grad noch u. vlt. sonntag.

Stefan Richter said...

Aber um mitten in der Nacht meine Blogeinträge zu kommentieren hat er Zeit.

Stephu said...

auch aus wien

Stefan Richter said...

Grüß Lop!

(Ai vis lo Lop!)